Die toxischen Wirkungen von Zink sind vielfältig und beruhen auf verschiedenen Mechanismen. Zink kann beispielsweise die Resorption von Kalzium und Kupfer stören, was zu Störungen im Knochen-wachstum führt. Auch kann durch eine zu hohe Zinkexposition eine hämolytische Anämie ausgelöst werden, eine Wirkung, die besonders bei Hunden ausgeprägt ist.
Nur Pferde im Wachstum sind von Zinkvergiftungen betroffen. Ursache sind meist zinkreiches Wasser oder Futter.
Häufig verzeichnete Symptome einer Zinkintoxikation sind Abmagerung, starke Lahmheit, knöcherne Zubildungen an Vorderfußwurzel-, Sprung- und Fesselgelenken und degenerative Arthrosen.
Diagnostik: Zinkbestimmung in Trinkwasser und Futter. Blut eignet sich zur Bestimmung der aktuellen Zinkaufnahme; Fell zum Nachweis einer chronischen Belastung.
Zusammenfassung
Zink ist ein wichtiges Spurenelement, das eine wichtige Rolle bei verschiedenen physiologischen Funktionen spielt, einschließlich der Immunfunktion, des Wachstums und der Fortpflanzung bei Nutztieren. Zinkmangel kann bei Nutztieren zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, wie z. B. verminderten Wachstumsraten, beeinträchtigter Fortpflanzungsleistung und erhöhter Anfälligkeit für Krankheiten. Im Gegensatz dazu kann die Ergänzung der Nutztierernährung mit Zink die Gesundheit fördern und das Gleichgewicht des Mikrobioms verbessern, was zu einem verbesserten Tierwohl und einer verbesserten Produktivität führt.
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https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2773050623000381